Fachfortbildung für Ärzte

24. März 2012

Optimierte und pharmakologisch/medizinisch-gerechte Anwendung von Chelatsubstanzen

Anerkennung der Bayerischen Landesärztekammer, 8 Punkte, Kategorie A

Übereinstimmend kann gesagt werden, dass dieser Workshop eine lehrreiche Bereicherung war für die teilnehmenden Ärzte wie auch die Referenten

Dr. Strey, Internist und Arbeitsmediziner berichtete über erstaunliche Erfolg der NaMgEDTA Behandlung bei Patienten mit erheblichen chronischen Bleiintoxikationen. In allen Fällen war die Belastung auf den Umgang mit Blei zurückzuführen. Dabei erwähnte Dr. Strey die Belastungsgefahr im Umgang mit Munition, vor allem bei Sportschützen und daß die Reduzierung der Bleibelastung zu erheblichen Besserungen im Allgemeinbefinden beitrug (zB. der kardialen Leistungsfähigkeit).

Die Informationen von Dr. Ruprecht, Chemiker der Fa. Heyl, zur Wirkungsweise von DMPS, oral vs IV, erklärten die erhöhte Effektivität  der Metallbindung (vor allem Hg, Pb, Cd) nach intravenöser Anwendung. Wichtig auch die Hinweis, daß Mobilisierungstests dann von Bedeutung sind, wenn die herkömmliche Untersuchung der Körperflüssigkeit keine eindeutigen Ergebnisse liefern. Interessant war auch die Dokumentation, daß DMPS (wie höchstwahrscheinlich auch DMSA) zwar nicht BHS-gängig ist, aber dennoch Erfolg bei Behandlung neurologischer Erkrankungen erzielt.

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